Optimale Bedingungen
Hundestaffel der Hammer Feuerwehr übte auf einem Trümmerfeld - Etliche Hunde werden für die Eignungsprüfung zum Rettungshund vorbereitet
Hamm. „Unsere Hundesstaffel hat hier optimale Bedingungen, um nach möglichen Unfallopfern zu suchen”, sagte Friedrich Wenning, Sachgebietsleiter für den Bereich Gefahrenabwehr bei der Feuerwehr Hamm. Am Wochenende veranstaltete die Hundestaffel der Feuerwehr zum ersten Mal eine Übung in einem Trümmerfeld. Unterstützt wurde sie hierbei von der Hundestaffel der Feuerwehr Iserlohn. Harry Schulte von der Iserlohner Staffel ist gleichzeitig zuständig für die Ausbilder der Hammer Rettungshundestaffel.
„Such und hilf”, ertönte es gleich mehrfach auf dem Gelände. Ausbilder Schulte hatte eigens ein Mitglied seines Teams in einem Loch auf einem Trümmerberg der ehemaligen Wache versteckt. Zielstrebig ging „Helena”, so heißt der Hund von Hamms Staffelführer Rainer Müller, auf die Suche. Es dauerte nur wenige Sekunden, da hatte der Hovawart die Witterung des vermeintlichen Opfers aufgenommen und schließlich auch gefunden. Ein lautes Bellen war das sichere Zeichen, dass das Tier die Aufgabe gelöst hatte. Zur Belohnung gab es vom Herrchen ein Leckerchen.
Die Mitglieder der Hammer Hundestaffel Rainer Müller, Dirk Schlaap, Bianca Harnisch, Katja Baier, Andreas Neitzke und Christiane Patschinsky bereiten sich zurzeit auf die Eignungsprüfung sowie die Rettungshundeprüfung vor. Die ersten Hunde sollen bereits im Herbst an der Eignungsprüfung teilnehmen. „Wir hoffen, dass die erste Hunde bereits im kommenden Jahr die Prüfung zum Rettungshund schaffen”, erklärte Müller. „Mit der Trümmersuche am Sonntag haben die Hundeführer einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung gemacht”, fasste Wenning abschließend zusammen.
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