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Einsatz 28.08.2010 - 09:16 Uhr
Einsatzort:
Hamm Berge
Straße:
Auf der Becke
Einsatzart:
Feuermeldung

Einsatzkarte
Keine Kartendaten hinterlegt

Bauernhof in Berge brennt nieder

Fahrlässiges Arbeiten mit einem Trennschleifer im Stall verursacht das Großfeuer - In der Nacht zu Sonntag müssen Gebäude teilweise eingerissen werden um an die Brandnester zu gelangen

News - Bild 1Ein Bauernhof Auf der Becke geriet in Brand.
Foto: Westfälischer Anzeiger / Reiner Mroß

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Berge. Ob die Familie wieder auf ihrem Bauernhof im Ortsteil Hamm Berge wohnen kann, steht noch in den Sternen. Einem Großfeuer fielen weite Teile der Gebäude zum Opfer. Auch ein Übergreifen auf das Wohnhaus konnte die Feuerwehr nicht mehr verhindern. Es ist durch die Brandschäden unbewohnbar geworden. Damit die Feuerwehr überhaupt an die Brandnester herankommen konnte, zog sie noch in der Nach zu Sonntag das THW aus Hamm hinzu, das Teile der Stallungen einriss. Erst am Sonntagmorgen gegen 4 Uhr waren die Löscharbeiten beendet, und die Einsatzkräfte konnten abrücken.
Ursache des Feuers war nach Mitteilung der Polizei offensichtlich Funkenflug, den der 82-jährige Eigentümer des Hofes am Samstag, dem 28. August 2010 gegen 9.15 Uhr bei Arbeiten mit einem Trennschleifer im Stall verursacht hatte. Dabei hatte dort gelagertes Stroh Feuer gefangen. Beim Eintreffen der alarmierten Feuerwehr brannte der Stall bereits in voller Ausdehnung. Auf Grund der vorhandenen Intensität des Brandes und der baulichen Gegebenheiten konnte das Übergreifen des Feuers auf den angrenzenden Viehstall und das Wohnhaus nicht verhindert werden.
Zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich der 82-jährige Eigentümer des Hofes, seine Ehefrau und die 49 und 47 Jahre alten Söhne des Ehepaares auf dem Hof. Alle konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und blieben unverletzt. Der Viehstall war zum Zeitpunkt des Brandes bis auf 20 Hühner leer. Die Tiere verendeten im Feuer. Die umfangreichen Löscharbeiten wurden durch die auf dem Bauernhof eingelagerten 3000 Strohballen noch erschwert. Die Straße Auf der Becke war zeitweise voll gesperrt.
Nach vorläufiger Schätzung der Polizei dürfte durch den Brand ein Schaden von 300000 Euro entstanden sein. Die sofort eingeleiteten Ermittlungen zur Brandursache ergaben, dass der Brand durch das fahrlässige Handeln des Hofbesitzers entstanden war. Das Feuer habe sich so schnell ausgebreitet, dass ein schnelles Löschen nicht mehr möglich gewesen sei, berichtete der Mann bei der polizeilichen Vernehmung. Zur Tatortbefundaufnahme und fotografischen Sicherung setzte die Polizei einen Hubschrauber ein. Die Brandstelle wurde außerdem beschlagnahmt.





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