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Bericht 22.07.2009

Volle Keller und Stromausfall

Das Unwetter verursacht in Hamm überschaubare Schäden

News - Bild 1
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Hamm. Vollgelaufene Keller und Stromausfälle sind die Bilanz des schweren Unwetters, das in der Nacht zum Mittwoch, dem 22. Juli 2009 über Hamm tobte. In den späten Abendstunden entlud sich ein spektakuläres Gewitter mit Donner und zahlreichen Blitzen.
Die Feuerwehr rückte sieben Mal aus. Betroffen war besonders Rhynern, wo an der Straße „Am Bach” vier Keller voll gelaufen waren. Auch am Rhyneraner Hoffgarten und „An der Spierkuhle” in Weetfeld kam die Feuerwehr Hausbesitzern zur Hilfe. In Lerche stürzte ein Baum auf eine Straße.
Beim städtischen Verkehrsrechner und an der Werrieser Erlöserkirche lösten Brandmeldeanlagen Fehlalarm aus. In der Nacht waren vier Löschzüge von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr mit rund 70 Leuten im Einsatz.
In Bockum-Hövel waren fünf Straßen für eine halbe bis dreiviertel Stunde ohne Strom. Betroffen waren 325 Hausanschlüsse im Bereich Barsener und Horster Straße, sagte Stadtwerke-Sprecherin Cornelia Helm. Es habe diverse Blitzeinschläge in Freileitungen gegeben, die zu Kurzschlüssen führten. Die Versorgung sei in solchen Fällen für etwa eine halbe Sekunde unterbrochen, so Helm. Dann schalte das Relais auf eine andere Leitung um; der Verbraucher bemerke den Ausfall in der Regel gar nicht. In Bockum-Hövel seien gegen 23.35 Uhr allerdings gleich zehn Ortsnetzstationen ausgefallen.
Probleme gab es gestern noch in der Telefonanlage der Stadtverwaltung. Dort seien einzelne Anschlüsse nicht erreichbar gewesen, sagte Stadtsprecher Christian Strasen.
Schlimmere Schäden verursachten Gewitter im benachbarten Kreis Soest: In Lippetal, Soest und Lippstadt brannten nach Blitzeinschlägen zwei Wohnhäuser und ein Schweinestall ab.





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