13 Minuten für 960 Stufen
Feuerwehrmänner aus Hamm beweisen beim 1. Firefighter-Skyrun ihre Fitness
Hamms fitteste Feuerwehrmänner (von links): Frank Vietmeier, Christoph Koch, Markus Koch und Marco Hölscher.Foto: Feuerwehr Hamm / la
Hamm/Düsseldorf. Auf der letzten Stufe waren sie fix und fertig – und glücklich. Zwei Teams der Hammer Berufseuerwehr machten am Samstag, dem 1. November 2008 mit beim 1. Firefighter-Skyrun. 960 Stufen ging es den Düsseldorfer Rheinturm hoch. Marco Hölscher und Frank Vietmeier belegten in voller Montur und mit der Startnummer 57 den 76. Platz (ihre Zeit 13 Minuten und 28 Sekunden), Markus Koch und Christoph Koch brauchten 13 Minuten und 41 Sekunden, was Rang 80 bedeutete. Es ging aber weniger um die Zeit, als vielmehr um die unter Beweis gestellte Fitness. Insgesamt gingen 302 Feuerwehrfrauen und -männer in 151 Teams aus Deutschland an den Start. Die schnellsten kamen aus Coesfeld-Kelkheim, diese benötigten nur sieben Minuten und 48 Sekunden.
Um Punkt 9 Uhr eröffnete Feuerwehrdezernentin Helga Stulgies den in dieser Form noch nie durchgeführten Feuerwehr-Fitnesstag. Im Abstand von drei Minuten starteten die Teams mit einer 25 Kilogramm schweren Brandschutzausrüstung in die 168 Meter zu erklimmende Höhe.
Elf Feuerwehrfrauen, in zwei Frauen- und sieben gemischte Teams, sowie 142 Männerteams stellten sich den Treppenstufen der 60 Stockwerke des imposanten Gebäudes. Im Zieleinlauf erhielten die Himmelsläufer kräftige Anfeuerung durch die mitgereisten Familien, Freunde und Kollegen.
Am Fuße des Rheinturms hatten 80 Helfer von Freiwilliger und Berufsfeuerwehr Düsseldorf Versorgungszelte, Informationsstände und eine wechselnde Feuerwehrfahrzeugausstellung aufgebaut. Für die Sicherheit waren im Treppenhaus mehrere Rettungsassistenten auf verschiedene Ebenen verteilt, im Ziel stand eine Notärztin bereit. Eingreifen brauchten sie jedoch nicht.
Mehr als 2000 Gäste besuchten die gelungene Veranstaltung. Die Aufzüge des Turms waren im Dauerstress. Das Liftpersonal war nicht nur ununterbrochen damit beschäftigt Gäste in die beiden Restaurants zu befördern, sondern auch die Atemschutzgeräte der oben angekommenen Teilnehmer wieder nach unten zu schaffen.
Am Abend gab‘s die Siegerehrung und ein gemütlicher Ausklang mit Rheinblick für die Akteure. Die Hammer waren sich einig, dass sie im nächsten Jahr wieder dabei sein werden.
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